Bischof Mixa – Mit Provokation in die Schlagzeilen


Wieder mal. Wieder mal schlägt Walter Mixa, Bischof von Augsburg, zu und vergleicht Abtreibungen mit dem Holocaust (http://www.sueddeutsche.de/bayern/283/459921/text/). Wenn man sich an die anderen Provokationen von Mixa erinnert, wie zum Beispiel seine Aussagen über „Gebärmaschinen“ im Zusammenhang mit dem Ausbau von Kinderkrippen, bleibt nur der Schluß übrig, daß dieser Bischof mit allen Mitteln darum kämpft, in der Öffentlichkeit präsent zu bleiben. Ob dies mit guten oder schlechte Schlagzeilen einhergeht, ist ihm offensichtlich egal. Und es funktioniert! Der Bischof ist kein Holocaustleugner. Aber es ist ja so einfach: Ein kleiner abstruser Vergleich mit dem Nationalsozialismus sorgt immer dafür, daß man von Journalisten wahrgenommen wird und die Titelseiten der Zeitungen sind einem sicher. Wenn der Bischof seine Meinung über Abtreibungen äußern möchte, darf er dies selbstverständlich tun. Wenn dies aber auf eine nicht mehr nur polemisch zu nennende Art und Weise geschieht, die gleichzeitig Frauen, die Abtreibungen haben durchführen lassen, mit Verbrechern gleichsetzt, ist dieses Verhalten von Herrn Mixa ethisch untragbar.

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